Das seit letztem Jahr neu gefasste Patientenrechtegesetz bringt auch für Patientinnen und Patienten mit übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) und krankhaftem Erröten (sogenanntes Facial blushing oder Erythrophobie) einige wichtige Neuerungen. Auch wenn Vieles schon bisher hätte normal sein sollen - beispielsweise dass alle Patienten die über sie verfassten Arztbriefe auch für die eigenen Unterlagen erhalten können - war es in der Vergangenheit oft sehr mühselig, solche Berichte zu erhalten.
So ist es jetzt Ihr Recht als Patientin oder Patient, dass Sie solche Berichte bekommen. Zum Beispiel nach einer Operation können Sie sich einen Operationsbericht oder einen Arztbrief aushändigen lassen. Die Kopier- und Portokosten müssen Sie allerdings tragen. Sollten Ihre Operateure nicht mehr erreichbar sein, dann können Sie sich auch an das Krankenhaus wenden und dort die Berichte abrufen. So einfach geht das - hoffentlich - jetzt.
Uns ist aber noch ein ganz anderer Punkt aufgefallen, der für die Behandlung von Schwitzen und Erröten interessant ist. Ganz besonders deswegen, da aktuell immer mehr Ärztinnen und Ärzte erstmalig Hyperhidose-Eingriffe durchführen. Dies gilt vor allem für operative Eingriffe am vegetativen Nervensystem, dessen "Aktivator-Nerv", der sogenannte "Sympathikus", das Schwitzen und Erröten steuert. Diese Operationen haben verschiedene Namen und werden meist Sympathektomie, Sympathikusblockade oder Sympathikusblock genannt. Abkürzungen wie ETS, ETSC und ESB stehen dann für "endoskopische thorakale Sympathikusblockade", wobei thorakal bedeutet, dass die Operation im Brustraum durchgeführt wird. Das C steht für das Verwenden von Metallclips, die zur Blockade auf den Nerven aufgeklemmt werden. Das nennt man Clipping oder Clamping. Die Abkürzung ELS steht für endoskopische lumbale Sympathikusblockade und lumbal bedeutet dann "im Lendenbereich", denn hier wird der Nerventeil des Sympathikus der das Füßeschwitzen steuert geblockt.
Das Patientenrechtegesetz (BGB 630ff) sieht im Zusammenhang mit einem Urteil des OLG Karlsruhe eine besondere Aufklärungspflicht des Arztes, wenn dieser eine Operation durchführt, in der er noch nicht erfahren und routiniert ist. Selbst ein erfahrener Operateur (z.B. Allgemeinchirurg oder Thoraxchirurg), der eine neue OP (z.B. ETS/ELS) in sein Spektrum aufnimmt, die er zuvor noch nicht oder nur selten durchgeführt hat, muss seine Patienten über diesen Umstand aufklären, da hierdurch für die Patientinnen und Patienten ein erhöhtes Risiko entstehen kann (Quelle dgintim.de).
Wenn Sie sich als von Hyperhidrose oder Erythrophobie Betroffene einer Sympathikus-Operation unterziehen wollen, so klären Sie mit Ihren Behandlern ganz besonders diesen Punkt: über wieviel Erfahrung verfügt das Behandlungsteam. Damit ist natürlich nicht nur die Operateurin/der Operateur gemeint, sondern auch das OP-Team und das Pflegeteam für die Zeit nach der Operation. Denn eine Behandlung ist nur so gut und so sicher wie ihr schwächstes Glied. Alle Beteiligten sollten also Erfahrung mit Ihrer Krankheit und Behandlung haben.
Falls Sie weitere Fragen haben oder für sich oder Angehörige eine zweite Meinung einholen wollen, nehmen Sie gerne mit mir und meinem Team Kontakt auf. Wir sind gerne für Sie da unter www.schwitzen.de oder direkt Tel 089 27272012. Rufen Sie einfach an.
Herzlich Ihr
PD Dr. Christoph Schick mit seinem Team des DHHZ
Deutsches Hyperhidrosezentrum DHHZ
http://www.deutsches-hyperhidrose-zentrum.de
Deutsches Hyperhidrosezentrum DHHZ - Ihre Nummer 1 in Diagnostik und Behandlung von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose, Hyperhidrosis), üblem Schweißgeruch (Bromhidrose) und krankhaftem Erröten (Facial blushing, Erythrophobie). Kompetenzzentrum für konservative Therapie, Sympathikuschirurgie und miraDry Behandlung gegen Schwitzen.
Posts mit dem Label Hyperhidrosis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hyperhidrosis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Patientenrechtegesetz - Bedeutung für Hyperhidrose und Erythrophobie - Patienten mit übermäßigem Schwitzen oder Erröten / Facial blushing / Erythrophobie
Wissenswertes über Botulinumtoxin - Botox®, Dysport® und Co.
Mythen übers Schwitzen - heute: Botox® die Wunderdroge?
Botulinumtoxin - besser bekannt unter einem seiner Markennamen "Botox®" - hat in der Behandlung von übermäßigem Schwitzen einen festen Platz erobert. Wer nicht von einem fremden Planeten kommt, oder auf der dunklen Seite des Mondes lebt, hat natürlich schon davon gehört. Doch was hat es mit der Wundersubstanz Botulinumtoxin auf sich?
Viele Mythen ranken sich um dieses Medikament, das die einen ablehnen und die anderen einfach lieben.
Woher kommt Botulinumtoxin?
Botulinumtoxin ist ein Einweiß aus dem Stoffwechsel eines Bakteriums namens Clostridium botulinum. Das Bakterium und der ausgeschiedene Eiweißstoff haben ihren Namen vom lateinischen Wort “botulus”, die Wurst, abgeleitet. “Toxin” bedeutet Gift, und so heißt der Wirkstoff, um den es hier geht, übersetzt eigentlich “Wurstgift”. Früher war dieser Stoff mitunter ein gefährlicher Verursacher von Lebensmittelvergiftungen, heute ist es ein Medikament, das jeder kennt.
Wie wirkt Botulinumtoxin?
Der Eiweißstoff behindert die Übertragung spezieller Nervensignale auf Muskeln und - ja, auch auf die Schweißdrüsen. Dies hat ihm eine besondere Bedeutung in der Therapie des krankhaften Schwitzens, der Hyperhidrose, verliehen.
Wie wird Botulinumtoxin bei Hyperhidrose angewendet?
Der Wirkstoff muss die Nervenenden an den Schweißdrüsen erreichen, um sie lahmzulegen. Dazu muss Botulinumtoxin in die oberflächlichen Schichten der Haut gespritzt werden. Das erfolgt mit sehr feinen Kanülen in engen Abständen über die zu behandelnde Hautzone verteilt.
Was ist der Unterschied von Botulinumtoxin und Botox®?
Botulinumtoxin bezeichnet den Eiweißstoff aus dem Clostridium-Bakterium. Da das Bakterium verschiedene Varianten des Eiweißes produziert, werden diese mit A, B, C, usw. durchnummeriert und haben zum Teil verschiedene Wirkungen. Als Medikamente zugelassen gibt es Botulinumtoxin A und Botulinumtoxin B, wobei ersteres von mehreren Herstellern hergestellt wird. Die Hersteller gaben ihren Medikamenten natürlich Eigennamen und so gibt es die Medikamente Dysport®, Xeomin®, Azzalure®, Neurobloc®, Vistabel® und eben Botox®. Botulinumtoxin ist also der Wirkstoff und Botox das inzwischen bekannteste Präparat, das diesen enthält.
Welche Hautareale können mit Botox® und Co. behandelt werden?
Im Grunde kann jede schwitzende Körperstelle behandelt werden. Da man aber gepiekst werden muss, ist die Behandlung nicht an jeder Stelle gleich gut durchführbar. An den Achseln ist es recht unproblematisch, für die Behandlung der Hände empfiehlt sich eine Anästhesie, sonst tut es einfach zu weh. Natürlich gilt, dass nur eine begrenzte Gesamtfläche behandelt werden kann. Der gesamte Rumpf kann also nicht behandelt werden.
Ist die Behandlung sicher?
Jede Behandlung hat gewisse Risiken und die müssen im persönlichen Gespräch mit behandelnden erfahrenen Ärztinnen und Ärzten besprochen werden. Dennoch ist die Behandlung in der Hand von Erfahrenen mit eher geringem Risiko belegt. Störende Effekte und Unverträglichkeiten sind von mir persönlich in langjähriger Anwendung nie beobachtet worden.
Aber natürlich kursieren auch Mythen zur Botulinumtoxin-Behandlung und auch auf diese, mir immer wieder gestellten Fragen, will ich hier eingehen:
Kann man von Botox®, Dysport® und Co. abhängig werden?
Das ist mein Lieblingsmythos und die Antwort ist: nein. Das ist Unsinn, es gibt keine körperliche Abhängigkeit - wobei: wer einmal botulinumtrockene Achseln genossen hat, wird das nicht mehr anders haben wollen. Macht also doch “süchtig”?
Botox® ist giftig
Nun, Botulinumtoxin trägt ja das Wort ‘Gift’ = ‘Toxin’ schon im Namen. Hier gilt wie bei vielen Medikamenten auch: die Dosis macht das Gift. Mit den Mengen für den medizinischen Gebrauch ist bei korrekter Anwendung eine Giftwirkung praktisch ausgeschlossen.
Was muss ich wissen, wenn ich Botulinumtoxin gegen mein Schwitzen einsetzen will:
- nicht jedes Medikament ist auch zur Behandlung von Schwitzen zugelassen, ich muss gegebenenfalls mein spezielles Einverständnis geben
- die Wirkung ist zeitlich begrenzt
- die Behandlung ist leider relativ teuer
- die Wirkung tritt nach wenigen Tagen ein, also nicht sofort
- ich soll mich am Behandlungstag schonen, bin aber ab dem Folgetag wieder voll einsatzfähig
- ich muss mir einen Arzt oder Ärztin suchen, die sich auskennt, Erfahrung hat und mich gut berät
Was meine Meinung zu Botulinumtoxin ist?
Es ist ein großartiges Medikament, das vielen vielen Menschen geholfen hat, das für sie störende, belastende und oft sogar behindernde Schwitzen einzudämmen oder sogar loszuwerden. Ich rate auch guten Freunden dazu und betrachte es als sicher und hervorragend für die Behandlung des Schwitzens - der Hyperhidrose - geeignet.
Wenn Sie weitergehende Fragen haben, nehmen Sie gerne mit mir und meinem Team Kontakt auf. Wir sind gerne für Sie da
unter www.schwitzen.de und www.dhhz.de oder direkt Tel 089 27272012.
Herzlich Ihr
PD Dr. Christoph Schick mit seinem Team
Deutsches Hyperhidrosezentrum DHHZ
Mythen übers Schwitzen: wer Hyperhidrose hat muss viel mehr trinken
Oft hört man, dass wer unter übermäßigem Schwitzen leidet, der sogenannten Hyperhidrose, auch viel mehr trinken muss. Sogar von Ärzten kann man immer wieder den Tipp hören, unbedingt auf seine Trinkmenge zu achten. Aber bedeutet krankhaftes Schwitzen denn wirklich einen solchen Flüssigkeitsverlust, dass der durch zusätzliches Trinken ausgeglichen werden muss?
Die Antwort gleich vorneweg: NEIN.
Wer übermäßig schwitzt, schwitzt deswegen nicht Riesenmengen. Denn die meisten Menschen, die an einem übermäßigen Schwitzen - lateinisch heißt das Hyperhidrose - leiden, haben ein Problem in der Steuerung des Schwitzens. Das heißt: die Nerven, die die Schweißdrüsen steuern, funktionieren nicht richtig und es kommt zu heftigen, überschießenden "Schwitzschüben". Die sind meist nur von kurzer Dauer. Die Flüssigkeitsmenge, die dem Körper verloren geht ist daher nicht besonders groß. Die Betroffenen sind oft selbst überrascht, wenn sie nach ihrer Trinkmenge gefragt werden und feststellen, dass sie nicht mehr trinken als Andere.
Ganz anders sieht es bei körperlicher Arbeit und beim Sport aus. Hier dient das Schwitzen der Kühlung. Die Muskelarbeit setzt Wärme frei und die muss abgebaut werden. Sportler können je nach Belastung und Dauer der Aktivität mehrere Liter Schweiß verlieren.
Wer schwitzt am meisten? Das sind die Arbeiter an Schmelzöfen. Hier kommen harte körperliche Arbeit und extreme Temperaturen zusammen. Pro Tag müssen über sechs, manchmal über acht Liter getrunken werden. Das sollte dann Wasser sein - alles andere hätte zuviel Zucker. Und die Arbeiterinnen und Arbeiter nennen ihr Getränk nur "Schwitzwasser".
Was ist die Schlussfolgerung?
Wer an übermäßigem Schwitzen / Hyperhidrose leidet, muss nicht mehr trinken und muss nicht auf seine Trinkmenge achten. Einfach nach dem eigenen Durstgefühl gehen. Es ist auch egal, was getrunken wird. Aber Wasser soll ja am gesündesten sein ...
Für alle diejenigen, für die übermäßiges Schwitzen ein Problem darstellt, gibt es weiterführende Informationen und Hilfe unter www.schwitzen.de und www.dhhz.de oder direkt Tel 089 27272012.
Herzlich Ihr
PD Dr. Christoph Schick mit seinem Team
Deutsches Hyperhidrosezentrum DHHZ
http://www.deutsches-hyperhidrose-zentrum.de
Die Antwort gleich vorneweg: NEIN.
Wer übermäßig schwitzt, schwitzt deswegen nicht Riesenmengen. Denn die meisten Menschen, die an einem übermäßigen Schwitzen - lateinisch heißt das Hyperhidrose - leiden, haben ein Problem in der Steuerung des Schwitzens. Das heißt: die Nerven, die die Schweißdrüsen steuern, funktionieren nicht richtig und es kommt zu heftigen, überschießenden "Schwitzschüben". Die sind meist nur von kurzer Dauer. Die Flüssigkeitsmenge, die dem Körper verloren geht ist daher nicht besonders groß. Die Betroffenen sind oft selbst überrascht, wenn sie nach ihrer Trinkmenge gefragt werden und feststellen, dass sie nicht mehr trinken als Andere.
Ganz anders sieht es bei körperlicher Arbeit und beim Sport aus. Hier dient das Schwitzen der Kühlung. Die Muskelarbeit setzt Wärme frei und die muss abgebaut werden. Sportler können je nach Belastung und Dauer der Aktivität mehrere Liter Schweiß verlieren.
Wer schwitzt am meisten? Das sind die Arbeiter an Schmelzöfen. Hier kommen harte körperliche Arbeit und extreme Temperaturen zusammen. Pro Tag müssen über sechs, manchmal über acht Liter getrunken werden. Das sollte dann Wasser sein - alles andere hätte zuviel Zucker. Und die Arbeiterinnen und Arbeiter nennen ihr Getränk nur "Schwitzwasser".
Was ist die Schlussfolgerung?
Wer an übermäßigem Schwitzen / Hyperhidrose leidet, muss nicht mehr trinken und muss nicht auf seine Trinkmenge achten. Einfach nach dem eigenen Durstgefühl gehen. Es ist auch egal, was getrunken wird. Aber Wasser soll ja am gesündesten sein ...
Für alle diejenigen, für die übermäßiges Schwitzen ein Problem darstellt, gibt es weiterführende Informationen und Hilfe unter www.schwitzen.de und www.dhhz.de oder direkt Tel 089 27272012.
Herzlich Ihr
PD Dr. Christoph Schick mit seinem Team
Deutsches Hyperhidrosezentrum DHHZ
http://www.deutsches-hyperhidrose-zentrum.de
Mythen übers Schwitzen: übermäßiges Schwitzen ist doch gar keine Krankheit
Alle Betroffenen mit übermäßigem Schwitzen wissen: Schwitzen und Schwitzen ist nicht dasselbe. Übermäßiges Schwitzen ist eine Krankheit und wer unter einer sogenannten Hyperhidrose leidet, weiß das auch.
Aber was ist eigentlich eine “Krankheit”?
Krankheit ist definiert als eine Störung des körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens (Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO).
Bei der Beschreibung einer Krankheit muss zwischen ihren Ursachen (Krankheitsursache) und ihren sichtbaren Anzeichen (Symptomen) unterschieden werden. Außerdem können sich unterschiedliche Verläufe zeigen: eine akute Krankheit setzt plötzlich und heftig ein. Eine chronische Krankheit beginnt langsam und verläuft schleichend. Manche Krankheiten verlaufen in Schüben, d.h., es wechseln sich Phasen der Besserung mit Phasen der Verschlechterung ab, oder sie treten nach scheinbarer Ausheilung erneut auf (Rezidiv). (Quelle: Der Gesundheits-Brockhaus, F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig - Mannheim)
Wie ist das bei der Hyperhidrose, dem übermäßigen Schwitzen: Hyperhidrose tritt nicht akut oder chronisch auf. Sie verläuft auch nicht in Schüben. Sie ist einfach immer da. Da es sich um eine angeborene Störung der Schwitzsteuerung handelt, ist die Anlage von Geburt an vorhanden. Bemerkt wird das störende Schwitzen meist innerhalb der ersten fünfzehn bis zwanzig Lebensjahre, am häufigsten in der Pubertät.
Die Feststellung einer Krankheit (Diagnose) beruht auf der Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) sowie der Untersuchung der Betroffenen mit Auswertung der geschilderten und festgestellten Symptome. Die erhobene Diagnose dient der Festlegung einer evtl. notwendigen Behandlung, der Voraussage über den Verlauf der Krankheit (Prognose) und Maßnahmen der Krankheitsverhütung (Prävention). (Quelle: Der Gesundheits-Brockhaus, F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig - Mannheim)
Gehen wir es auch mit dieser erweiterten Erklärung durch: die Diagnose ist die Steuerungsstörung des Schwitzens, deren Symptome übermäßiges Schwitzen oder auch Erröten sind. Eine Prävention, also Vorbeugung, ist nicht möglich. Die Anamnese ist typisch. Die an Hyperhidrose Leidenden berichten von unkontrolliertem und sehr störendem Schwitzen. Alle Phasen des Tages und alle Bereiche des Lebens sind betroffen, egal ob Händeschütteln oder Kleidungswahl, Vortragssituation oder Auswahl des Schuhwerks. Die Prognose ohne Behandlung ist schlecht. Zwar vermindert sich das Schwitzen im Laufe des Lebens auch ohne Therapie etwas, aber diese Minderung ist kaum der Rede wert und niemand will Jahrzehnte lang mit einer Behandlung abwarten.
Und eine Behandlung wünschen sich nahezu alle Betroffenen - denn übermäiges Schwitzen aufgrund einer Steuerungsstörung des Schwitzens ist eine Krankheit !
Diagnostik und Behandlung, ob mit einfachen Mitteln oder mit Operationen, gibt es für alle Betroffenen im Deutschen Hyperhidrosezentrum DHHZ in München. Hier können alle unter ihrer Hyperhidrose Leidenden echtes Verständnis und Hilfe erwarten.
Informationen und Hilfe unter www.schwitzen.de bzw. www.dhhz.de oder direkt Tel 089 27272012.
Herzlich Ihr
PD Dr. Christoph Schick mit seinem Team
Deutsches Hyperhidrosezentrum DHHZ
http://www.deutsches-hyperhidrose-zentrum.de
Mythen übers Schwitzen: übergewichtige Menschen schwitzen mehr
“Du bist eben viel zu dick - ist doch klar, dass Du viel mehr schwitzen musst”. Diesen Spruch hört Barbara M., die gerade vor mir sitzt, häufig. Klar habe sie ein paar Kilos zu viel auf den Rippen und sie bemühe sich schon immer abzunehmen. Aber als Jugendliche habe sie auch schon viel geschwitzt und damals sei sie doch viel schlanker gewesen.
Die Untersuchung zeigt bei Barbara, dass sie eine Fehlsteuerung ihres Schwitzens hat. Diese führt dann zu mehr Schwitzen als normal. Barbara leidet an einer so genannten Hyperhidrose. Das Schwitzen betrifft bei ihr besonders den Kopf und die Achseln, oft auch die Hände.“Warum sagen alle ständig, dass ich Abnehmen soll?” fragt mich Barbara, das bringt doch gar nichts außer schlechter Laune.
Barbara hat Recht, denn: schwitzen Menschen mit Übergewicht wirklich mehr als alle Anderen? Was oft vergessen wird: in jedem schweren Menschen - und bei uns sprechen wir nur von schweren und leichten - steckt ein Muskelprotz! Wieso? Na, wer die ganze Zeit 10, 20 oder mehr Kilos extra herumtragen muss, trainiert damit auch seine Muskeln und hat schlicht mehr Muskelmasse. Wenn wir unsere Muskeln aber benutzen entsteht im Muskel Wärme durch die biochemischen Prozesse. Und genau diese Wärme muss abgebaut werden, damit wir nicht "aufheizen".
Das ist wie beim Sport. Muskelarbeit = Wärmeentstehung, und die führt zur Aktivierung des Schwitzens. Wer schwitzt baut damit die Wärme ab und bleibt auf Normaltemperatur. Läuft der schwere Mensch vier Stockwerke hoch, wird er oben angekommen ein viel stärkeres Schwitzen entwickeln als der Leichte.
"Aber mein Schwitzen geht auch bei geringen Belastungen schon los" entgegnet Barbara meinen Erklärungen. "Da sind meine Muskeln doch noch gar nicht warm geworden". Stimmt, und dieses Schwitzen, die Hyperhidrose, hat eben mit dem Körpergewicht gar nichts zu tun.
"Das heißt ich kann mir meine Abnehmversuche sparen?" fragt Barbara zum Abschluss unseres Gespräches. Was ihr Hyperhidrose-Schwitzen angeht gebe ich ihr Recht. Jede und jeder soll sich wohlfühlen in der eigenen Haut und wer leichter werden will, soll in diesem Vorhaben unterstützt werden. Aber durch Abnehmen wird eine Hyperhidrose leider nicht verschwinden. Das ist ein Mythos.
Für alle diejenigen, für die übermäßiges Schwitzen ein Problem darstellt, gibt es weiterführende Informationen und Hilfe unter www.schwitzen.de und www.dhhz.de oder direkt Tel 089 27272012.
Herzlich Ihr
PD Dr. Christoph Schick mit seinem Team
Deutsches Hyperhidrosezentrum DHHZ
http://www.deutsches-hyperhidrose-zentrum.de
Die Untersuchung zeigt bei Barbara, dass sie eine Fehlsteuerung ihres Schwitzens hat. Diese führt dann zu mehr Schwitzen als normal. Barbara leidet an einer so genannten Hyperhidrose. Das Schwitzen betrifft bei ihr besonders den Kopf und die Achseln, oft auch die Hände.“Warum sagen alle ständig, dass ich Abnehmen soll?” fragt mich Barbara, das bringt doch gar nichts außer schlechter Laune.
Barbara hat Recht, denn: schwitzen Menschen mit Übergewicht wirklich mehr als alle Anderen? Was oft vergessen wird: in jedem schweren Menschen - und bei uns sprechen wir nur von schweren und leichten - steckt ein Muskelprotz! Wieso? Na, wer die ganze Zeit 10, 20 oder mehr Kilos extra herumtragen muss, trainiert damit auch seine Muskeln und hat schlicht mehr Muskelmasse. Wenn wir unsere Muskeln aber benutzen entsteht im Muskel Wärme durch die biochemischen Prozesse. Und genau diese Wärme muss abgebaut werden, damit wir nicht "aufheizen".
Das ist wie beim Sport. Muskelarbeit = Wärmeentstehung, und die führt zur Aktivierung des Schwitzens. Wer schwitzt baut damit die Wärme ab und bleibt auf Normaltemperatur. Läuft der schwere Mensch vier Stockwerke hoch, wird er oben angekommen ein viel stärkeres Schwitzen entwickeln als der Leichte.
"Aber mein Schwitzen geht auch bei geringen Belastungen schon los" entgegnet Barbara meinen Erklärungen. "Da sind meine Muskeln doch noch gar nicht warm geworden". Stimmt, und dieses Schwitzen, die Hyperhidrose, hat eben mit dem Körpergewicht gar nichts zu tun.
"Das heißt ich kann mir meine Abnehmversuche sparen?" fragt Barbara zum Abschluss unseres Gespräches. Was ihr Hyperhidrose-Schwitzen angeht gebe ich ihr Recht. Jede und jeder soll sich wohlfühlen in der eigenen Haut und wer leichter werden will, soll in diesem Vorhaben unterstützt werden. Aber durch Abnehmen wird eine Hyperhidrose leider nicht verschwinden. Das ist ein Mythos.
Für alle diejenigen, für die übermäßiges Schwitzen ein Problem darstellt, gibt es weiterführende Informationen und Hilfe unter www.schwitzen.de und www.dhhz.de oder direkt Tel 089 27272012.
Herzlich Ihr
PD Dr. Christoph Schick mit seinem Team
Deutsches Hyperhidrosezentrum DHHZ
http://www.deutsches-hyperhidrose-zentrum.de
Mythen übers Schwitzen: Babypuder hilft gegen Schwitzen
Die nassen Hände bei übermäßigem Schwitzen einfach einpudern? Schweißfüße mit Puder behandeln und gut? Das hört man immer wieder - ist was dran? Wer übermäßig schwitzt, hat meistens eine Hyperhidrose. Die Hyperhidrose zeigt sich in unkontrolliertem Schwitzen, weil die Steuerung der Schweißdrüsen nicht richtig funktioniert. Klar kann ein Puder den Schweiß aufsaugen und es gibt viele Produkte zu kaufen. Aber dann? Dann hat man feuchten Puder auf der Haut und das Schwitzen geht weiter. Die Produktion des Schweißes wird nicht gemindert. Puder bringt also leider nichts.
Für alle diejenigen, für die übermäßiges Schwitzen ein Problem darstellt, gibt es weiterführende Informationen und Hilfe unter www.schwitzen.de und www.dhhz.de oder direkt Tel 089 27272012.
Herzlich Ihr
PD Dr. Christoph Schick mit seinem Team
Deutsches Hyperhidrosezentrum DHHZ
http://www.deutsches-hyperhidrose-zentrum.de
Mythen übers Schwitzen: "Schwitzen kann man trainieren"
“Alles eine Sache des Trainings” - ist bei vielen Dingen des Lebens eine Binsenweisheit. Sei es im Sport oder beim Musizieren, beim Malen oder Sprachen lernen - trainieren hilft.
Gilt das auch fürs Schwitzen? Gilt das besonders dann, wenn ich viel zu viel schwitze. Wenn es mir lästig ist, weil ich ständig meine Kleidung durchschwitze? Wenn ich vor jedem Händeschütteln heimlich meine Hand abwischen muss? Wenn es mir oberpeinlich ist, wenn ich zu Besuch bin und die Schuhe ausziehen soll?
Schwitzen ist eine natürliche Körperfunktion und dient insbesondere der Temperaturregulation. Immer genau 37 Grad Celsius, da funktioniert unser Körper am Besten. Wird es wärmer, wird geschwitzt.
Aber: es gibt Menschen, die schwitzen mehr und heftiger als andere. Scheinbar ohne Anlass kann es schon losgehen. Diese Betroffenen haben Hyperhidrose, eine Störung in der Steuerung des Schwitzens. Diese Störung wird durch falsche Impulse in der Steuerungsanlage des Schwitzens verursacht und über die Schweißnerven an die Schweißdrüsen gesendet.
Diese falsche Programmierung des Steuerungssystems kann durch “Training” des Schwitzens nicht beeinflusst werden. Viel Sport und Saunagänge verändern diese falsche Steuerung nicht und die Betroffenen schwitzen deshalb - leider - nicht weniger.
Hoffentlich haben sie wenigstens Spaß dabei, endlich einmal zu Recht richtig schwitzen zu dürfen.
Für alle diejenigen, für die übermäßiges Schwitzen ein Problem darstellt, gibt es weiterführende Informationen und Hilfe unter www.schwitzen.de und www.dhhz.de
oder direkt unter Info-Tel 089 27272012 täglich Montag bis Freitag von 9.30 bis 16 Uhr.
Herzlich Ihr
PD Dr. Christoph Schick mit dem Team des Deutschen Hyperhidrosezentrums DHHZ
Mythen zum Thema Schwitzen und Hyperhidrose
Für alle, die am Thema Hyperhidrose - übermäßiges Schwitzen - interessiert sind, beginnen wir ab morgen eine kleine Blog-Serie über "Mythen", die wir fast alle kennen und irgendwann übernommen haben. Oft sind sie falsch und diskriminieren die Betroffenen sogar. "Dicke schwitzen mehr als Dünne" oder "wer viel schwitzt muss auch viel trinken" sind solche Mythen, mit denen wir aufräumen wollen.
Also: besuchen Sie unser Blog auf http://schwitzen-de.blogspot.de/
Herzlichst
Ihr Dr. Christoph Schick und das Team vom Deutschen Hyperhidrosezentrum DHHZ
Also: besuchen Sie unser Blog auf http://schwitzen-de.blogspot.de/
Herzlichst
Ihr Dr. Christoph Schick und das Team vom Deutschen Hyperhidrosezentrum DHHZ
Schwitzen im Winter?
Schwitzen im Winter?
Es ist herbstlich, es ist kalt, der erste Schnee ist schon gefallen - mit einem Wort: der Winter kommt. Keine Jahreszeit mehr um zu schwitzen, denken da die Meisten. Nun, das gilt nicht für alle. Für etwa ein Prozent der Bevölkerung kommt jetzt eine besonders unangenehme Zeit. Sie schwitzen nämlich immer noch - und viel zu viel.
Diese Menschen leiden an übermäßigem Schwitzen. Dieses Symptom heißt im Fachjargon Hyperhidrose und lateinisch Hyperhidrosis. Dieses Schwitzen kann an allen Körperstellen auftreten. Meist sind es Hände und Füße, oder die Achseln, vielleicht besonders der Kopf und manchmal schwitzen die Betroffenen von Kopf bis Fuß am ganzen Körper.
Na ja, das bißchen Schwitzen, denkt da manch einer. Weit gefehlt. Wer an Hyperhidrose leidet, leidet wirklich. Einmal, weil alle diejenigen, die das nicht haben, es auch nicht nachvollziehen können. Und zum Zweiten, weil es plötzlich und unvermittelt auftreten kann. Auch durch kleinste Auslöser oder ohne erkennbaren Grund.
Und das gilt besonders im Winter.
Nicht nur alle Anderen frieren, auch die Hyperhidrose Betroffenen frieren - und schwitzen zugleich. Wie unangenehm ist das denn. Man muss sich vorstellen: alle müssen sich einmummeln um nicht zu frieren und gleichzeitig läuft der Schweiß aus den Achseln oder von den Händen in Strömen. Manche Betroffenen schwitzen alle Schichten durch und fühlen sich dabei furchtbar und ausgeliefert. Alle die das haben hassen es.
Muss man damit leben? Nein! Muss man (und Frau) nicht. Es gibt Mittel und Wege, das Schwitzen zu mindern.
Und welche Mittel?
Los geht es zum Beispiel mit einem Mittel namens Aluminiumchlorid. Das bekommt man als Aluminiumchloridlösungen im Internet oder von der Apotheke um die Ecke. Die Apotheker helfen gerne weiter.
Und welche Wege?
Weitere Infos gibt es auf unserer Website unter www.schwitzen.de oder www.dhhz.de.
Kommen Sie gut durch den Winter.
Herzlich Ihr
Dr. Christoph Schick
Abonnieren
Posts (Atom)
